Archiv der Kategorie: Aufgedrängt

[P52-14] #22 – rot/weiß

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P5214_22_rotweiß

Oh Mann, oh Mann! Ich wusste ja, dass es sehr lange her ist, dass ich beim Projekt 52 mitgemacht habe in diesem Jahr. Aber dass es soooo lange her ist 😦

Dabei wartet dieses Foto schon seit Wochen auf seinen Einsatz. Thema Rot/Weiß. Gesehen, abgedrückt, liebgehabt!

 Was den anderen P52-Teilnehmern in dieser Woche vor die Linse kam, seht ihr wie gewohnt bei Sari auf Mondgras

[P52-14] #9 – Physik

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Physik

„Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.“


Das war der allererste Satz, den unser (über alles geschätzter) Physiklehrer uns entgegenbrachte, um – im wahrsten Sinne des Wortes – in die Materie „Physik“ einzutauchen. Klingt doch schon mal ganz logisch, oder? Und der Rest… ja, der ist dann auch gar nicht mal so schwer 😉

Diese Woche bin ich leider ziemlich spät dran mit dem Projekt 52 😦
Aber die anderen Mitstreiter waren sehr fleißig – zu sehen wie immer bei Mondgras:
Projekt 52 - Woche 9

[short stories] #1 Gute Vorsätze

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Was 2013 das Fotoprojekt „Color me happy“ war, ist 2014 „short stories“. Ebenfalls ein Mitmachprojekt von Bine und Andrea. Nur, dass dieses Jahr nicht die Fotos, sondern die Geschichten (zu monatlich vorgegebenen Themen im Vordergrund stehen). Meine erste gibts jetzt sofort. Alle anderen tummeln sich hier.

short stories #1

„Nein, nicht schon wieder. Ach komm, das klappt doch eh nicht. Dann können wir das ätzende Prozedere doch gleich überspringen.“ Noch gleicht das Betteln einer freundschaftlichen Aufforderung. Noch. Zugegeben, die ersten beiden Tage des neuen Jahres (vielleicht auch die ersten fünf) konnte er sich noch ganz gut durchsetzen mit seiner Faulenzer-ich-ess-am-liebsten-Pizza-Kuchen-Eis-Masche. Aber was sind schon fünf Gammeltage, wenn danach 360 Superdupertage folgen. Außerdem fing am 6. erst wieder die Schule und somit der richtige Alltag für mich als Mutter an.

Und wie ernst es mir dieses Jahr ist (natürlich genauso ernst wie all die letzten acht Jahre) bekam er direkt am Montag (dem sechsten Tag im neuen Jahr) zu spüren. Volle Kanne Sport, dazu eine volle Schüssel Obst. Sein Gejammer zwischen (versuchter) Liegestütze und Bizepstraining erspare ich euch an dieser Stelle. Dafür war er hinterher zu kaputt, um sich für die nächsten Tage über das in seinen Augen „viel zu gesunde Essen“ zu beschweren. Eine kleine dicke Belohnung (im wahrsten Sinne des Wortes) gabs dafür schon am ersten Wochenende – TORTE! …Lässt sich nichts machen, wenn man zum Geburtstag eingeladen wird (zum Glück).

Umso größer das Gezeter gestern früh. „Bitte, bitte nicht! Lass uns einfach zu Hause bleiben. Vielleicht auch Spazieren gehen. Aber auf keinen Fall zu dieser Schikaniererin. Der Wölfin im Schafspelz. Tut so nett und dann? Dann schikaniert sie uns, wo sie nur kann – und nennt das einfach Sport!!!“
Okay, der Montagssportkurs für Mamis, die ihre Babys mitbringen, ist tatsächlich der härteste von allen, die ich in dem Verein generell mache. Supernette Trainerin. Superhartes Workout. Der Muskelkater zieht meist für die nächsten drei Tage bei mir ein und es gibt so gut wie keine Übung, die ich zu 100 Prozent durchhalte, ohne zwischendurch minikurz abzusetzen, zu lösen, was auch immer. Aber das ist ja wohl kein Grund zum Nichthingehen!

Immer wieder muss man ihn antreiben, ermahnen, ermutigen, überreden. Es ist mitunter ganz schön anstrengend. Erst recht beim Einkaufen, wenn er in der Keks- und Schokoladenabteilung quengelt wie ein kleines Kind – doch was tut man nicht alles, um einem ganz bestimmtem Ziel näher zu kommen!?!
Wenn ihr euch nicht sicher seid, um welchen meiner Vorsätze es sich handelt – die Auflösung gibts hier unter Nummer 8.

Paket für den nicht vorhandenen Hund

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happy dogs Es klingelt an der Tür. Zweimal. Kann ja nur der Postbote sein. Juhuuu! Flugs eile ich zur Tür. So schnell hatte ich das Paket gar nicht erwartet. Jetzt kann ich endlich loslegen, die XXL-Spieldecke zu nähen.

Gut gelaunt kommt der Paketbote auf mich zu und meint: „Ist für den Hund.“
„Ja, genau,“ entgegne ich ihm ohne eigentlich zu hören, was er genau gesagt hat.

Anschließend hüpfe ich in die Küche auf der Suche nach einer Schere. Das Paket muss schnellstmöglich aufgemacht werden. Da ist doch das Volumenvlies für die Decke drin. `Moment mal`, schießt es mir plötzlich durch den Kopf. `Hat er gesagt, es ist für den Hund???` Wie kommt er denn da drauf? Wir haben doch noch nicht mal einen Hund. *kopfschüttel*

Er wird mir ja wohl nix Falsches geliefert haben!? In Sekundenschnelle stehe ich vor dem Paket im Flur und wundere mich über das unpassende Paketklebeband mit der Aufschrift „Happy dog“

Die Fragezeichen in meinem Kopf springen wild durcheinander und werden erst einigermaßen beruhigt, als ich auf den Absender schaue. Der stimmt. Und das (Fliegen-)Gewicht des Pakets passt auch zum erwarteten Inhalt. Ein schneller Blick ins Innere lässt mich aufatmen. Alles gut.  Happy End mit Happy dog. Auch wenn der gar nicht existiert.

Herr Disziplin mal wieder

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Freitagabend. Gestern um genau zu sein. Junior trabt in die Küche, um Leckeres für den Fernsehabend zu finden und stellt mich anschließend in eben dieser Küche vor die Wahl:

Junior: „Du kannst dir aussuchen, was wir nehmen“, zeigt er auf Butterspekulatius und gefüllte Lebkuchenherzen.

ich (seufzend): „Oh Mann, morgen ist doch wieder mein Wiegetag. Ich will ja noch abnehmen und wenn ich jetzt noch so etwas esse…“

Ein sichtlich enttäuschter Junior, der mir allerdings mit Verständnis entgegnet: „Na gut, dann nicht.“

ich: „Wir können es ja so machen – du kannst was davon essen und ich nehm mir einfach einen Joghurt.“

Und während sich Junior schon überlegt, für welche vorweihnachtliche Köstlichkeit er sich entscheiden soll, gucke ich nochmal kurz auf die Kalorienangabe der Lebkuchenherzen. Sicher ist sicher. Vielleicht geht ja doch noch was. Entsetzt stelle ich fest, dass ein Joghurt wohl tatsächlich die bessere Wahl wäre und greife zur Kühlschranktür. Im selben Augenblick wandert mein Blick unerwartet nach oben. Auf den Kühlschrank. Direkt zu den drei Blechdosen. Blechdosen mit selbstgebackenen Keksen. Kekse, die nicht ohne Grund an schlecht erreichbarer Stelle platziert sind…

ich zu Junior: „Wir können natürlich auch die Kekse essen, die wir gebacken haben.“

Begeisterung auf beiden Seiten. Gestern Abend.

Und einen großen Rüffel von Frau Waage. Heute früh.

Toll gemacht, Herr Disziplin!