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Kurzmitteilung

Großer Schatz: „Ich habe echt keine Lust mehr auf Frau XY und diesen Heckmeck!“

Nach kurzer Erläuterung zu Frau XYs Person bleibt für Junior nur noch eins zu klären:

„Und wer ist dieser Heckmeck?“

Ja, wer ist der denn überhaupt?

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Ist doch die Größe entscheidend?

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„Dafür ist er aber ganz schön klein.“ Es gibt genau EINE Personengruppe, die diesen Spruch fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. 😉
Aus lauter Rücksicht – und Wahrheitsempfinden natürlich – meidet frau diesen Satz für gewöhnlich und tauscht ihn gegen „Schatz, es kommt nicht auf die Größe an!“

Kommt es ja auch nicht. Trotzdem wird mir in den letzten Wochen von wirklich sehr vielen Frauen (und auch ein paar Männern) immer wieder gesagt:“Der ist aber ganz schön klein! Hätte niemals gedacht, dass es schon so bald soweit ist.“

Keine Ahnung, ob mein Babybauch tatsächlich unterdurchschnittlich klein ist, wobei mir die Ärztin ein größen- und gewichtstechnisch „absolut vorbildliches Baby“ bescheinigt hat. Ich hoffe nur, ich höre den so viel ausgesprochenen Satz auch nach der Geburt bald wieder… Das „klein“ darf dann übrigens gerne durch „flach“ ersetzt werden.

Grober Mütter-Fauxpas

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„Jetzt passt das Geschenkpapier aber nicht zum Geschenk“, stellt Junior mit Blick auf das frisch verpackte Brettspiel klar. Wiiiiee? Das passt nicht? Ein StarWars-Spiel samt StarWars-Überraschungsei eingewickelt in tollstem StarWars-Geschenkpapier – was passt daran denn nicht? Ich verstehe das nicht und lasse mich aufklären:

„Es gibt auch ein Spiel mit Darth Maul, aber das, was wir gekauft haben, ist Podcar-Rennen.“
Wie konnte ich das bloß übersehen? Da standen wir gestern also im Spielzeugladen, auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Juniors Freund. Sohnemann entscheidet sich nach eingiebiger Beschreibungsleserei dreier StarWars-Spiele plötzlich zielsicher fürs Podcar-Rennen. Mama freut sich, weil sie genau weiß, dass das passende Geschenkpapier zu Hause nur darauf wartet, wieder zum Einsatz zu kommen. Und dabei hätte mir doch bewusst sein müssen, dass auf dem Papier Darth Maul zu sehen ist. Pflichtbewusst wie Mütter sind, hätte ich Sohn umgehend darauf aufmerksam gemacht. Er hätte die Chance bekommen müssen, seine Entscheidung zu überdenken. Notfalls hätte es eine Geschenkpapier-Notlösung geben müssen. Aber so…? So passt das ja nun überhaupt gar nicht zusammen.

Da fällt mir gerade ein – auf dem Überraschungsei war Jar Jar Binks abgebildet. Ist der denn eigentlich schon mal Podcar gefahren?

Klassenraum 3.0

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Baupläne äußerst wortreich präsentiert zu bekommen – dieses Glück hatte ich einige Jahre beruflich bedingt regelmäßig. Leider bin ich noch nicht dahinter gestiegen, warum die Präsentatoren jedes mini-winzige Detail a) erwähnen und b) (viel schlimmer) mehrfach wiederholen müssen…

Juniors Schule bekommt eine Mensa und tollerweise noch ein neues Gebäude mit Klassenräumen. Alles neuester Standard. Tolles Konzept. Eltern und Lehrer bringen sich von Anfang an mit ein. Toll. Toll.

Als interessierte und nach Möglichkeit engagierte Eltern möchten wir uns das bei der Elternvollversammlung selbstverständlich gerne anhören. Die niemals enden wollende Direktoren-Rede… Wir haben es auch überstanden.
Hat er sich doch größte Mühe gegeben, alles genau zu erklären. Wo welcher Klassenraum ist. Welcher Jahrgang welche Türen benutzen wird (ja, so war es!) und welche Toiletten und freie Lernzonen welchem Jahrgang zuzuordnen sind. Alles wird genau geplant. Und ist genauso genau auf den Architekten-Umrissen zu erkennen. Etage für Etage.

Trotzdem grübele ich noch ein bisschen über die ernst gemeinte Frage eines Vaters:

„Kommen da auch Fenster rein? Zur Belüftung?“

Hat er wirklich nach Fenstern gefragt? Nicht etwa als Lichtquelle. Nein, zwecks Belüftung, bräuchte man doch Fenster, meint er besorgt. Also wirklich, da wird ein neuer Schulkomplex mit vielen pädagogisch sinnvollen Einzelheiten entstehen (Lehrerzimmer neben den Etagenaufgängen; freie Lernzone mit Teilverglasung) – und er fragt nach so etwas altmodischem wie Fenster in Klassenräumen? Wie old school ist das denn??? Mit digitalen Tafeln an den Wänden und Tablet-PCs vor der Nase brauchen Kinder doch keine Fenster mehr in Klassenräumen. Also, ernsthaft. Das mit der Belüftung lässt sich doch auch anders regeln.

 

Sie und ihre kurzen Gebeine

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Von seiner Halbschwester mit nicht-verwandtschaftlichen Verbindungen zur Familie erzählt mir Juniors Freund:

„Sie ist ein Jahr älter als ich. Aber ihre Gebeine sind sehr kurz.“

Man könnte auch meinen, sie wäre einfach nur ziemlich klein für ihr Alter. Aber wo bliebe denn da die Sprachkunst?